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Den Wunschjob mit Jobsharing - Onviga
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Den Wunschjob mit Jobsharing

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Flexibel zu arbeiten und Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen, steht für viele Arbeitnehmer an erster Stelle. Wer in klassischer Teilzeit arbeitet, geht oft noch Kompromisse ein. Beim Jobsharing-Modell ist der Wunschjob möglich. Zwei Kollegen üben einen Vollzeitjob aus. Sie arbeiten im Team, tragen gemeinsam Verantwortung, teilen sich Aufgaben und Arbeitszeiten untereinander auf. Jobsharing ist noch längst nicht in allen Unternehmen angekommen, ist aber ein attraktives Modell, gerade für hochqualifizierte Arbeitnehmer.

Für beide Seiten hat das Jobsharing-Modell Vorteile. Unternehmen bekommen zweifache Kompetenz und Erfahrung, mehr Ideen, mehr Motivation und 100% Präsenz. Sie können auch die hochqualifizierten Arbeitnehmer ansprechen, die weniger arbeiten möchten. Das ist für Unternehmen ein Wettbewerbs- und zugleich Imagevorteil. Außerdem hängt das Wissen nicht nur an einer Person. Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, kann das Wissen erhalten bleiben.

Für Arbeitnehmer bietet Jobsharing mehr Flexibilität und Freiheit. Führungspositionen in Teilzeit sind schwer zu finden, mit Jobsharing ist das möglich. Auch Weiterbildungsmaßnahmen oder ein berufsbegleitendes Studium lassen sich mit diesem Modell gut vereinbaren. Jobsharing-Partner haben jemanden, mit dem sie sich intensiv austauschen können. Jeder bringt seine Erfahrungen ein und man lernt voneinander.

Jobsharing ist allerdings nicht für jeden geeignet. Gewisse Eigenschaften und Bereitschaften müssen vorhanden sein.

Jobsharer sollten gut organisiert und kommunikativ sein. Wer sich nicht gerne mit anderen austauscht,  sollte besser alleine arbeiten. Jobsharing bedeutet auch, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen für etwas, was man nicht zu 100% unter Kontrolle hat. Man muss sich vertrauen, offen miteinander umgehen und auch gegenseitig kritisieren können. Wenn sich Jobsharing-Partner nicht verstehen, funktioniert das Projekt nicht. Die Partner sollten grundsätzlich das gleiche Ziel verfolgen, flexibel und kompromissbereit sein.

In der Regel geht beim Jobsharing die Initiative vom Bewerber aus. Jobsharing-Positionen werden noch nicht überall ausgeschrieben. Nur, wie bewirbt man sich da eigentlich? Schickt man zwei Anschreiben und zwei Lebensläufe?  

Die Bewerbung sollte aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf und den Zeugnissen bestehen. Im Anschreiben geht es darum, die doppelte Kompetenz zu verdeutlichen, in welchen Punkten man sich gut ergänzt, was die Vorteile für das Unternehmen sind. Je konkreter der Inhalt, desto besser ist die Bewerbung.  Wie ist die Aufteilung und Organisation der Stelle gedacht, wie das gemeinsame Arbeitszeitmodell, wie könnte eine Wochenübersicht aussehen?

Beim Lebenslauf ist es ratsam, die Lebensläufe gegenüberzustellen, links die eine Person und rechts die andere. So hat der Leser gleich alle Informationen auf einen Blick.